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Ferdinand von Steinbeis / 1807 - 1893

Ferdinand-von-steinbeis"Wohl in keinem anderen deutschen Land hat sich der Staat durch das Wirken eines Mannes so sehr um die Förderung der industriellen Wirtschaft verdient gemacht wie in Württemberg die Regierung durch Ferdinand Steinbeis, der aber dann 1880 seinen freihändlerischen Widerstand gegen die neue Schutzzollpolitik nicht aufgab und deswegen Amt und Land verließ".

Ferdinand von Steinbeis wurde am 5. Mai 1807 als Sohn des Pfarres Johann Jakob Steinbeis und Auguste Charlotte Wilhelmine geb. Kerner geboren. Seine Mutter war die Schwester von Justinus Kerner, dem Weinsberger Arzt und Dichter und des Generals Karl Kerner.

 

 

Biografie

1821
war er "Bergschüler" im Eisenwerk Wasseralfingen.

1822
schreibt Werksdirektor Faber du Faur über den Fünfzehnjährigen Steinbeis:
"...er habe es zu einer für sein Alter seltenen Bekanntschaft mit dem Hochofen- und Gieߟereibetrieb gebracht, seine theoretische Ausbildung jedoch sehr vernachlässigt, sodaߟ zu überlegen sei, ob man ihn nicht ganz der Handarbeit zuweisen wolle."

1823
wurde er zum Hüttenwerk Abtsgmünd versetzt wegen besserer theoretischer Ausbildung.

1825
war er als "Bergwerkskandidat an der Universität Tübingen. Im ersten Semester musste er die Fächer Griechisch und Latein nachholen. Danach legte er die 1. Und 2. Staatsprüfung für das Berg- und Hüttenfach ab.

1826
Bergkadett im Staatsdienst und weitere Studien in Tübingen 1827 Doktor der Philosophie ehrenhalber.

1827-30
Hüttenschreiber bei der Königlichen Eisengieߟerei und Frischhütte in Ludwigsthal bei Tuttlingen.

1830
Tätigkeit als Oberhüttenamtsverwalter beim Fürsten Karl Egon zu Fürstenberg.