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Technisches Gymnasium (Gestaltungs- und Medientechnik)

Achtung: Verändertes Aufnahmeverfahren
Ab dem Schuljahr 2017/2018 erfolgt Ihre Anmeldung an unserem Technischen Gymnasium über ein zentrales Online-Verfahren (BewO) auf dem Portal SCHULE-IN-BW unter www.schule-in-bw.de/bewo. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen.
Zusätzlich zur Online-Bewerbung einzureichende Unterlagen (z. B. Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse) entnehmen Sie bitte Ihrem Bewerbungsausdruck (nach erfolgter Online-Bewerbung).
Einen Flyer zum Bewerberverfahren finden Sie hier: BewO Flyer 2018.pdf.

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Anmeldung Download (Link zuBewO)

Bildungsziel:

Das Technische Gymnasium (TG) ist ein berufliches Gymnasium mit der Eingangsklasse (Klasse 11) und den Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13). Es bietet an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule künstlerisch und gestalterisch begabten Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss die Möglichkeit, das Abitur zu erwerben.
Die Berufsbezogenheit ist ein wesentliches Unterrichtsmerkmal. Hierbei stellt das Profilfach im Fächerkanon des Technischen Gymnasiums einen beruflich orientierten Unterrichtsschwerpunkt dar.
Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule bietet das Profil Gestaltungs- und Medientechnik (Profil GMT) an.

Abschluss:
Abitur (Allgemeine Hochschulreife)
Das Technische Gymnasium schließt mit dem Abitur ab, welches bundesweit anerkannt wird und somit zum Studium aller Fächer an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien in Deutschland berechtigt.

Aufnahmevoraussetzungen:
1. Realschulabschluss, Fachschulreife oder Werkrealschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik, wobei in jedem dieser Fächer mindestens die Note "ausreichend" erreicht sein muss, oder
2. Versetzungszeugnis in Klasse 10 bzw. Klasse 11 des 8-jährigen Gymnasiums oder in die Klasse 11 des 9-jährigen Gymnasiums.

Auswahlverfahren:
Ein Auswahlverfahren wird durchgeführt, wenn mehr Bewerber die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen als aufgenommen werden können. Die Auswahl erfolgt nach dem Notendurchschnitt der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik. Bei gleicher Rangfolge entscheidet der Notendurchschnitt aus allen Fächern mit Ausnahme der Arbeitsgemeinschaften.
Für Bewerber mit Versetzungszeugnis in die Klasse 10 bzw. Klasse 11 des 8-jährigen Gymnasiums (bzw. Klasse 11 des 9-jährigen Gymnasiums) werden bis zu 15 % der Plätze reserviert. Für diese Bewerber wird eine eigene Rangliste erstellt.

Fremdsprachenunterricht:
Die weitergeführte Fremdsprache ist Englisch. Zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife muss mindestens 4 Jahre versetzungsrelevanter Unterricht in einer zweiten Fremdsprache nachgewiesen werden.
Diese Voraussetzung erfüllen (bereits beim Eintritt das TG) alle von einem Gymnasium wechselnden Schüler/innen sowie Realschüler/innen, die an der Realschule Französisch als Wahlpflichtfach (über 4 Jahre hinweg) gewählt haben. Diese Schüler/innen müssen am TG keine zweite Fremdsprache mehr besuchen.
Schüler/innen ohne diese ausreichenden Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache müssen am TG in der Eingangsklasse (Klasse 11) und in den Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) Unterricht in einer zweiten Fremdsprache belegen (Französisch, 4 Stunden pro Woche).

Unterrichtsorganisation und -angebot:
In der Eingangsklasse (Klasse 11) wird im Klassenverband unterrichtet.
Kernfächer sind Deutsch, Englisch, Mathematik und die Profilfächer Gestaltungs- und Medientechnik.
Maßgebende Fächer sind u.a. Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Religionslehre bzw. Ethik, Physik, Chemie, Computertechnik und Sport.

In der Eingangsklasse wird im Profilfach der Theorieunterricht ergänzt durch das praktische Unterrichtsfach "Angewandte Gestaltungs- und Medientechnik".
Im Profil GMT werden Verfahren und Werkzeuge der Gestaltung zum Entwurf zwei- und dreidimensionaler Produkte eingesetzt.

Nach einer Einführungsphase werden die Schüler/innen in der Eingangsklasse mit den Unterrichtsmethoden und der Arbeitsweise der gymnasialen Oberstufe vertraut gemacht, so dass sie am Schuljahresende die Fächerwahl für die Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) treffen können.

Die Unterrichtsfächer der Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) werden in Kursen angeboten (Kurssystem). Ein Kurs dauert ein halbes Schuljahr.
Das Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik wird 6 Stunden pro Woche unterrichtet und wird doppelt gewichtet.
Die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch (bzw. Französisch) werden 4 Stunden pro Woche unterrichtet.
Darüber hinaus sind aus dem Pflicht- und Wahlbereich weitere Fächer zu wählen, wobei bestimmte Kurse verbindlich festgelegt sind.
In den Jahrgangsstufen 1 und 2 gliedert sich das Unterrichtsangebot in folgende 3 Aufgabenfelder:

Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld (AF I)
Deutsch, Englisch, Französisch, Literatur, Bildende Kunst

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (AF II)
Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Religionslehre bzw. Ethik

Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld (AF III)
Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Gestaltungs- und Medientechnik, Computertechnik, Sport, Philosophie

In der Abiturprüfung werden schriftlich geprüft:
Das Profilfach, Mathematik, Deutsch oder Englisch sowie ein weiteres, von der Schülerin, bzw. vom Schüler gewähltes Fach. Darüber hinaus bestimmt die Schülerin, der Schüler ein Fach, das mündlich geprüft wird.
Bei der Kurswahl werden die Schüler/innen von Oberstufenberatern und einem Tutor unterstützt.
Folgende Unterrichtsinhalte werden in den Profilfächern behandelt:
Profil GMT Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik: Flächengestaltung, Typografie und Layout, Mediengestaltung, Produktgestaltung, Design, Gestaltung interaktiver Multimediaprodukte.

Kosten:
Lernmittel werden vom Schulträger zur Verfügung gestellt. Für Lernmittel von geringem Wert hat der Schüler selbst aufzukommen.

Förderung:
gemäß BaföG. Zu beantragen beim zuständigen Landratsamt des jeweiligen Landkreises.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner
0731 161-3819

Die Berufsschule

Die meisten Hauptschülerinnen und Hauptschüler, eine große Anzahl von Realschülerinnen, Realschülern und viele Abiturienten und Abiturientinnen beginnen eine Berufsausbildung, z.B. in Industrie, Handel, Handwerk oder in der öffentlichen Verwaltung. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen sie an ein bis zwei Tagen in der Woche die Berufsschule.
Diese kombinierte Ausbildung in Schule und Betrieb nennt man "duales System" der Berufsausbildung.

Der Unterricht in der Berufsschule ist stark berufsbezogen. Für eine gute Allgemeinbildung und um die Fachbildung zu unterstützen, werden aber auch Fächer wie Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde und Religionslehre unterrichtet.
Die Ausbildung beginnt im ersten Lehrjahr mit einer beruflichen Grundbildung, nach der Spezialisierung im zweiten und dritten Jahr schließen Schüler/-innen die Ausbildung als Gesellen/Gesellinnen, Gehilfen/Gehilfinnen oder Facharbeiter/-innen ab. Wer danach weitermachen will, hat verschiedene Möglichkeiten: So kann man nach ein bis drei Jahren Berufstätigkeit eine Fachschule besuchen und z.B. Meister werden.

Anmeldeformular für die Berufsschule:
Anmeldung
Anmeldung für medizinische- und zahnmedizinische Fachangestellte

Einjährige Berufsfachschulen

Zweijährige Berufsfachschule Bautechnik mit Abschluss "Fachschulreife"

Zweijährige Berufsfachschule Bautechnik mit Abschluss "Fachschulreife"
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In dieser zweijährigen Vollzeitschule erhalten die Jugendlichen neben einer erweiterten Allgemeinbildung eine Grundausbildung im gewerblich-technischen Bereich. An der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule wird seit dem Schuljahr 2005/06 der Profilbereich Bautechnik angeboten.

Abschlüsse und Anschlüsse:
Hauptschülerinnen und Hauptschüler erlangen hier einen mittleren Bildungsabschluss, die Fachschulreife, wodurch sich ein breites Spektrum an Berufsausbildungsmöglichkeiten – oft mit verkürzter Ausbildungsdauer – bietet. Mit diesem Abschluss sind die Jugendlichen auch zum Besuch eines Berufskollegs oder eines beruflichen Gymnasiums berechtigt.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner
0731 161-3819

Meisterschule

Facharbeiter/innen und Gesellen/ Gesellinnen, die bereits mitten im Berufsleben stehen, können sich an den Fachschulen auf das mittlere Management vorbereiten oder für die berufliche Selbstständigkeit qualifizieren. Auf der Basis der jeweiligen Ausbildungsberufe werden die Qualifikationen erweitert und vertieft. Die einjährigen Fachschulen werden als Meisterschulen geführt:


Sie bereiten die jungen Leute auf die Meisterprüfung vor, die z. B. vor den Handwerkskammern oder den Industrie- und Handelskammern abgelegt werden muss.

1-jähriges Berufskolleg

Auf dem zweiten Bildungsweg zur Fachhochschulreife
im einjährigen Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife
gewerblich-technische Ausrichtung (1BKFHT)

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Das 1BKFHT bietet Interessentinnen und Interessenten mit mittlerem Bildungsabschluss und abgeschlossener, mindestens zweijähriger Berufsausbildung (bzw. gleichgestellter Berufserfahrung) die Möglichkeit, die bundesweit anerkannte Fachhochschulreife zu erwerben.
Somit ist dieses einjährige Berufskolleg im Vollzeitunterricht eine Einrichtung des zweiten Bildungsweges.

Studiermöglichkeiten:
an den Hochschulen (bisherige Fachhochschulen) der Bundesrepublik ohne Einschränkungen

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • mittlerer Bildungsabschluss
  • (Realschulabschluss, Versetzung nach Klasse 11 Gymnasium o.ä.)
  • Die Schulausbildung wird durch BaföG gefördert!

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner 
0731 161-3819

Berufskolleg für Grafik-Design

Wissenswertes über die Ausbildung finden Sie unter:
Berufskolleg für Grafik-Design oder auf der eigenen Internetseite des BKGD.

Ebenso finden Sie hier die aktuellen Termine für die Mappenberatung.

Berufsaufbauschule

Die Berufsaufbauschule - Mittelstufe der Berufsoberschule
Auf dem zweiten Bildungsweg zur Fachschulreife
(= mittlere Reife = mittlerer Bildungsabschluss)
in der einjährigen Berufsaufbauschule

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Voraussetzungen:
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • Hauptschulabschluss

Die Schulausbildung wird durch BaföG gefördert!

Fortsetzung der Schulausbildung:
  • zur Fachhochschulreife im einjährigen Berufskolleg
  • (bundesweite Anerkennung, Studium an Fachhochschulen), oder
  • zur Hochschulreife (Abitur) in der Technischen Oberschule (2 Jahre)
  • (Studium an Universitäten und Technischen Hochschulen)

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner 
0731 161-3819

Technische Oberschule

Die Technische Oberschule - Oberstufe der Berufsoberschule
Auf dem zweiten Bildungsweg zum Abitur an der
Technischen Oberschule (2jährig)

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Mit einer Fremdsprache (Englisch)
zur fachgebundenen Hochschulreife
Studienmöglichkeiten:
Berufsakademien, Hochschulen (bisherige Fachhochschulen)
Universitäten und Technische Hochschulen (mit Einschränkungen)

Mit einer zweiten Fremdsprache (z.B. Französisch)
zur allgemeinen Hochschulreife

Studienmöglichkeiten:
in der ganzen Bundesrepublik ohne Einschränkungen

Voraussetzungen:
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • mittlerer Bildungsabschluss
  • (Realschulabschluss, Versetzung nach Klasse 11 Gymnasium o.ä.)
  • mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den Fächern
  • Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik
  • Bei Nichterreichen des Notendurchschnitts bzw. nach 9+3-Abschluss ist eine Aufnahmeprüfung abzulegen.
  • Die Schulausbildung wird durch BaföG gefördert!

Ansprechpartner:
Studiendirektor Dr. M. Wieߟner 
0731 161-3819

Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB)

Leben meistern,
Erfahrungen sammeln,
Zukunft gestalten ...

Jugendliche, die nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht keine weiterführende Schule besuchen und keine Ausbildung beginnen, werden im VAB gezielt auf den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt vorbereitet.
Die Klasseneinteilung und die Ausgestaltung der Stundentafel richten sich dabei bestmöglich nach dem speziellen Förderbedarf der Jugendlichen. So erhalten unsere Schülerinnen und Schüler auch Unterricht im Fach Computeranwendungen, damit diesbezüglich der Einstieg in die moderne Arbeitswelt sinnvoll ermöglicht wird.
Ein Betriebspraktikum und der berufsbezogene Unterricht mit einem hohen Anteil praktischen Lernens ermöglichen den Jugendlichen Erfahrungen in bis zu fünf Berufsfeldern, wie z.B. Holztechnik, Bautechnik, Farbtechnik, Körperpflege und Nahrung.
Wir bieten das Praktikum in Form eines Blockes von sechs Wochen in ausgewählten Betrieben an. Begleitet durch den Unterricht und betreut durch eine Lehrkraft, eine/n Schulsozialarbeiter/-in der Caritas Ulm, den Beratungslehrer der Schule und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt können die Schülerinnen und Schüler des VAB so über einen längeren Zeitraum fortlaufend den beruflichen Alltag erproben, Berufsfelder kennenlernen und eigene Interessen testen. Seit einigen Jahren sind wir mit unserer VAB-Konzeption sehr erfolgreich, die Vermittlungsquote der Jugendlichen in eine persönliche Zukunft stabilisiert sich auf hohem Niveau.

Abschluss:
Das Berufsvorbereitungsjahr endet mit einer Abschlussprüfung.

Wer eine Zusatzprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und als Option Englisch besteht, erwirbt einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand.

Die Schulart:
Das VAB ist eine einjährige Vollzeitschule, die dem Jugendlichen Entscheidungshilfen bei der Berufsfindung gibt.

Ziele im VAB:
  • Aufarbeitung und Verbesserung von Mängeln im Leistungs- und Verhaltensbereich
  • Erwerb oder Verbesserung eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstandes
  • Vermittlung von Grundkenntnissen im handwerklichen Bereich
  • Vorbereitung auf eine spätere Berufstätigkeit durch ein Betriebspraktikum von insgesamt sechs Wochen Dauer
  • In enger Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Klassenlehrer, der Schulsozialarbeit und dem Arbeitsamt wird mit jedem gewillten Jugendlichen eine Zukunftschance erarbeitet, die neben der Vermittlung von Maßnahmen des Arbeitsamtes vor allem einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsaufnahme zum Ziel hat.
  • Vermittlung auf eine weiterführende Schule bei entsprechender Eignung (Test-Angebot durch den Beratungslehrer)

Hilfen:
  • Lernmittelfreiheit
  • Fahrtkostenzuschuss für den Schulweg
  • Hilfestellungen bei der Suche von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen, einschließlich Bewerbungstraining
  • Beratung bei schulischen und privaten Problemen und bei Laufbahnfragen (Beratungslehrer)

Besonderheiten:
Durch eine enge Vernetzung zwischen den Lehrern der Schule, der Schulsozialarbeit, einzelnen Firmen und dem Arbeitsamt gelingt es uns, den meisten Schülerinnen und Schülern nach dem Vorqualifizierungsjahr einen sinnvollen Start in den Berufsalltag und in ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. So wird das VAB nicht zu dem häufig befürchteten Abstellgleis für Schulversager und schwierige Jugendliche, sondern zu einer Startmöglichkeit für einen erfolgreichen Neubeginn. Dazu bedarf es freilich des vollen Engagements aller Beteiligten – besonders auch der Schülerinnen und Schüler.

Außerschulische Aktivitäten:
Zu unserem VAB-Konzept gehört ein sechswöchiges Betriebspraktikum, gedacht als eine berufliche Orientierungsphase im Schuljahr, in der die Jugendlichen den beruflichen Alltag ausprobieren können. Aus diesen Kontakten der Schülerinnen und Schüler zu den unterschiedlichsten Unternehmen und Firmen erwachsen immer wieder feste Ausbildungsverhältnisse.
Darüber hinaus führen wir im Rahmen der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule regelmäßig "Erlebnispädagogische Tage" durch, in denen die Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein an einem schulfernen Ort erlernen.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Matthias Vogt
0731 161-3844

Kooperatives BVJ

Berufsvorbereitungsjahr in kooperativer Form mit der Pestalozzischule

Zielsetzung und Organisation
Um dem besonderen Bedarf von Förderschüler/-innen beim Übergang von der Schule in den Beruf gerecht zu werden, bietet eine Kooperation zwischen der Förderschule, der Pestalozzischule und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, in unmittelbarer Nachbarschaft im gleichen Sozialraum der Stadt Ulm eine gute Möglichkeit, noch nicht berufsreifen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lernbeeinträchtigungen einen Zugang zu Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen und somit den Berufseinstieg möglichst schonend und mit gegenseitiger Unterstützung der Kollegien beider Schulen zu realisieren. Die Kooperation ist auf zwei Jahre angelegt. An ihr können Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die nach Abschluss des Bildungsgangs der Förderschule keinen anderen schulischen Anschluss gefunden haben. Während im ersten Jahr die Pestalozzischule die federführende Stammschule der Kooperation ist, wechseln die Schülerinnen und Schüler im zweiten Schuljahr im Klassenverband in das Berufsvorbereitungsjahr. Der Unterricht wird entsprechend den Stundentafeln im ersten Jahr im Umfang von 26 bis 30 Stunden in der Woche durch die Pestalozzischule und im Umfang von 6 bis 10 Stunden (fachlicher Bereich) in der Woche durch die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule erfolgen. Im zweiten Jahr findet der Unterricht an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule statt, wobei weiterhin Lehrerinnen und Lehrer der Pestalozzischule Unterricht z. B. in Deutsch, Gemeinschaftskunde, Religion und Sport erteilen. Um auch Erfahrungen in der Berufswelt sammeln zu können, bietet die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule im 2. Jahr ein Berufspraktikum über das gesamte Schuljahr bzw. im Block an.

Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung. Durch Ablegung einer Zusatzprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und evtl. Englisch kann ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand erworben werden. Das Berufsvorbereitungsjahr befreit von der weiteren Verpflichtung zum Besuch der Berufsschule. Wird nach dem Berufsvorbereitungsjahr ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, so besteht weiterhin Berufsschulpflicht.

Stundentafel:

PDF zum Ausdruck:
Stundentafel Download

Hilfen:
  • Lernmittelfreiheit
  • Fahrtkostenzuschuss für den Schulweg
  • Hilfestellungen bei der Suche von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen, einschließlich Bewerbungstraining
  • Beratung bei schulischen und privaten Problemen und bei Laufbahnfragen (Beratungslehrer)

Besonderheiten:
Durch eine enge Vernetzung zwischen den Lehrerinnen der Pestalozzischule und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, der Schulsozialarbeit, den Kammern, Innungen, einzelner Firmen und dem Arbeitsamt wird es uns wie im BVJ in der Regelform auch gelingen, den meisten Schülerinnen und Schülern einen sinnvollen Start in den Berufsalltag und in ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Dazu bedarf es freilich des vollen Engagements aller Beteiligten – besonders auch der Schülerinnen und Schüler und ihrer Erziehungsberechtigten.

Außerschulische Aktivitäten:
Zu unserem Konzept im BVJ gehört ein Betriebspraktikum, das während des Schulversuchs hauptsächlich in den Berufsfeldern Holztechnik und Farbtechnik durchgeführt wird, in dem die Jugendlichen den beruflichen Alltag ausprobieren können. Aus diesen Kontakten zu den unterschiedlichsten Unternehmen und Firmen in der Region erwachsen immer wieder feste Ausbildungsverhältnisse.

Darüber hinaus führen wir im Rahmen der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule regelmäßig "Erlebnispädagogische Tage" durch, in denen die Jugendlichen Schlüsselqualifikationen, wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein an einem schulfernen Ort erlernen.

Ansprechpartner:
Studiendirektor Matthias Vogt
0731-161-3844

Berufseinstiegsjahr (BEJ)

Zielsetzung und Organisation:
Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule führt das BEJ seit der Einführung als Schulversuch im Jahr 2006 in den Berufsfeldern Bau und Körperpflege. Das BEJ ist eine berufsvorbereitende Maßnahme, bei der Jugendliche nach erfolgreich bestandenem Hauptschulabschluss eine gezielte Weiterqualifikation für den Übertritt in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten. Hierbei legen wir Wert darauf, dass die Potenziale und Kompetenzen der Jugendlichen zielgerichtet erkannt und für die weitere berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler gewinnbringend gefördert werden.

Am Beginn unserer Arbeit steht darum die Kompetenzanalyse PROFIL-AC. Alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen dieses Programm gemäß den Richtlinien des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Das Ziel ist die professionelle Erhebung eines Stärken- und Schwächenprofils durch gesondert ausgebildete und zertifizierte Lehrkräfte. Mit Hilfe der Ergebnisse dieser Kompetenzanalyse PROFIL-AC erarbeiten wir für alle Jugendlichen individuelle Förderpläne und beraten unsere Schülerinnen und Schüler im Sinne eines gelingenden Übertritts in eine Anschlussmaßnahme nach dem BEJ. Hierbei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis
  • Vermittlung in eine Arbeitsstelle
  • Übertritt in die zweijährige Berufsfachschule bei entsprechender Eignung
  • Vermittlung in unterschiedliche Anschlussmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit

Um eine sinnvolle Anschlussmaßnahme möglichst für alle Jugendlichen im BEJ zu gewährleisten, legt diese Schulart den Schwerpunkt auf den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und auf die Vermittlung von praxisorientierten Fähigkeiten. Dazu bieten wir in den schuleigenen Werkstätten und Praxisräumen einen gezielten fachpraktischen Unterricht an, der seine Ergänzung in Betriebspraktika findet. Jugendliche probieren sich hier in unterschiedlichen Berufsfeldern in der Praxis im Betrieb ihrer Wahl vor Ort selbst aus und erleben die Berufs- und Arbeitswelt intensiv. Die Schule achtet darauf, dass die Praktikumbetriebe in der Regel zugleich Ausbildungsbetriebe sind und gewährleistet durch eine intensive Praktikumbetreuung, dass aus den Betriebspraktika heraus immer wieder reale Chancen auf Ausbildungsverhältnisse entstehen.

Ergänzt wird dieses Profil der Schulart durch den fachtheoretischen Unterricht, wobei wir einen Schwerpunkt zum einen auf die Prüfungsfächer Deutsch, Mathematik und Englisch legen, zum anderen aber auch den Bereich der Sozialkompetenz nachhaltig stärken wollen. Im Unterrichtsfach Projekt- mit Sozialkompetenz trainieren wir neben der Durchführung zahlreicher Unterrichtsprojekte soziales und erwünschtes Verhalten. Dabei geben wir den Schülerinnen und Schülern Verhaltensmuster mit auf den Weg, die als Schlüsselqualifikationen in den Betrieben erforderlich sind und arbeiten zugleich an der Stärkung des Selbstvertrauens und an einem sinnvollen Abgleich der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Erlebnispädagogische Angebote oder auch die Beteiligung am Projekt „Schuldenprävention" runden das Angebot ab.

Ein Bindeglied zwischen Theorie und Praxis bietet das neue Projekt der Kultusministerkonferenz ProLesen, an dem sich die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule als Projekt- und Modellschule nachhaltig beteiligt. Mit Hilfe von Online-Modulen im Bereich E-Learning beschreiten wir neue Wege der Leseförderung und stärken damit eine der wichtigsten Kulturtechniken fächerübergreifend. Das Online-Modul „Lesen – Verstehen – Leben" unserer Schule ist dabei Teil der landesweiten Erarbeitung von Fördermaterialien für Jugendliche an der Schwelle zum Beruf.

Abschluss:
Das Berufseinstiegsjahr endet mit einer Abschlussprüfung und berechtigt mit dem Abschlusszeugnis zum Besuch einer zweijährigen Berufsfachschule.

Die Schulart:
Das Berufseinstiegsjahr (BEJ) ist eine einjährige Vollzeitschule, die den Jugendlichen Entscheidungshilfen bei der Berufsfindung, erste vertiefte Erkenntnisse in einem Berufsfeld und ein soziales Training vermittelt. Dieser zielgerichteten Arbeit liegt die Kompetenzanalyse PROFIL-AC und die nachfolgende individuelle Förderung gemäß den Potenzialen und Kompetenzen der Jugendlichen zugrunde.

Hilfen:
  • Lernmittelfreiheit
  • Fahrtkostenzuschuss für den Schulweg
  • Unterstützung bei der Suche von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen, einschließlich Bewerbungstraining
  • Beratung bei schulischen sowie privaten Problemen und bei Laufbahnfragen

Besonderheiten:
Nachhaltiges Arbeiten misst sich immer am Erfolg. Oberstes Ziel ist für die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule neben der möglichst individuellen Begleitung der Jugendlichen im BEJ die Vermittlung in eine Anschlussmaßnahme. Dabei versuchen wir in enger Abstimmung und Vernetzung mit allen Beteiligten (den Schülerinnen und Schülern selbst, aber auch den Eltern und Erziehungsberechtigten, den Kammern und Innungen und der Bundesagentur für Arbeit) den Jugendlichen einen sinnvollen Start in ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Dazu bedarf es eines intensiven Engagements aller Beteiligten – besonders auch der Schülerinnen und Schüler selbst.

Außerschulische Aktivitäten:
  • Betriebspraktika
  • Erlebnispädagogische Angebote
  • Betriebsbesichtigungen
  • Klassenfahrten

Ansprechpartner:
Studiendirektor Matthias Vogt
0731 161-3844