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Ausstellung der Prüfungsarbeiten der Maler- und Lackierermeisterklasse 2017/18

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Am 21. Juli 2018 fand in den Räumlichkeiten der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Ulm eine Feier der angehenden Maler und Lackierermeister statt. Nach einem Grußwort der Schule und Dankesworten an die Prüfungskommission, die unterstützenden Lieferanten und die Beteiligten sprach der Leiter der Prüfungskommission, Herr Gorzalsky zu den anwesenden Besuchern. Leider konnte er den 16 Teilnehmern, die die 4 Prüfungsteile alle absolviert hatten, noch keine Ergebnisse mitteilen. Er zeigte sich jedoch von dem Niveau der Arbeiten sehr angetan.

Die Aufgabenstellung des praktischen Teils der Meisterprüfung war ein Gestaltungsvorschlag anlässlich der letztjährigen 50 – Jahr – Feier der Universität Ulm, entweder bezugnehmend auf den vergangenen Zeitraum der letzten 50 Jahre („retrospektiv“), oder auf die kommenden 50 Jahre bezogen („prospektiv“). In die Gestaltung einzuarbeiten war ein vorgegebener Schriftzug, bzw. der Einsteinkopf, ein Holzimitat, eine Tapezierarbeit, eine hochwertige Dreischichtlackierung, sowie eine Vergoldung.


Katrin Besler arbeitete mit fluoreszierenden Pigmenten, die unter Schwarzlicht aufleuchten. Die dunklen Flächen wurden durch die Imitation von metallischen Werkstoffen geprägt. Ergänzend war eine Installation aus hintereinander montierten Plexiglastafeln, die in der Zusammenschau den Einsteinkopf ergaben.


Stefanie Dürr gestaltete den Einsteinkopf reliefartig in einer Spritztubentechnik, wobei die Ausmalung der Teilflächen mit farbiger Tusche mit der ruhigen Strukturtapete kontrastiert. Auf metallischen Oberflächen verwendete sie das Bild einer Glühbirne, als bekanntes Bild der zündenden Idee.


Tobias Klein fertigte einen hinterleuchteten Einsteinkopf auf farbig behandeltem Plexiglas, umrahmt von bunten Oberflächen in Reisslacktechnik. Des Weiteren zonierten farbige Lichtbänder Einzelflächen in Lacktechnik und Tapetentechnik.


Bei der Arbeit von Sascha Mack korrespondiert die farbige Struktur des Einsteinkopfs vor einem dunklen Hintergrund mit der daneben positionierten Mauerdarstellung. Hinzu kommt die Grafik, die eine mathematische Wurzel mit der Münstersilhouette kombiniert, zusammen mit dem Schriftzug „wissen²“ entsprechend der Aufgabenstellung.


Magdalena Meusburger setzt die bunte Zahl 50 vor eine Wand mit Rostimitat, der teilweise mit einem schablonierten Schriftzug versehen ist, der mit dem Hintergrund zu verschwimmen scheint.

Dieses Thema wiederholt sich in einer Sitzgruppe mit einem Mensch-ärgere-dich-nicht Spiel.


Die farbige Jahreszahl 50 steht bei Simon Vogel vor einem im Pastellton gehaltenen Hintergrund. Eine geschwungene Linie zieht sich im unteren Bereich durch die Arbeit und verbindet die einzelnen Teilflächen. Im Zentrum steht eine Büste in Rostoptik, ein sehr genau gearbeiteter Abguss des Kopfes des Verfertigers.


Nach dem Vortrag des Prüfungsvorsitzenden erfolgte die Erteilung der Schulzeugnisse, was dann den offiziellen Rahmen beendete. Wir freuen uns mit unseren Schülern über das zurückliegende Schuljahr und wünschen ihnen auf diesem Weg viel Erfolg für ihre weitere Zukunft.