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Spatenstich am 07.12.2011 an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und der Robert-Bosch-Schule Ulm

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Spatenstich- 2011Mit dem 1. Spatenstich zum gemeinsamen Erweiterungsbau der beiden gewerblichen Schulen auf dem Kuhberg, der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und der Robert-Bosch-Schule mit einer künftig gemeinsamen Mensa der beiden beruflichen Schulen und den Anna-Essinger-Schulen, wurde am 07.12.2011 ein Meilenstein erreicht, der nach langer Vorbereitung endlich Wirklichkeit wurde.

Nach Abwägen vieler Möglichkeiten, wie der Begutachtung verschiedener anderer Objekte, z. B. auch der ehemaligen HfG, zu der die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule naturgemäß, insbesondere durch ihre Grafik-Designer, eine große Affinität haben, der Ertüchtigung von weiteren Klassenzimmern in den beiden gewerblichen Schulen auf dem Kuhberg, sei es in den Kellern der Stammgebäude oder auch die Teilsanierungen in der Außenstelle in der Pionierkaserne in der Gesundheitsabteilung der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule am anderen Ende der Stadt, wurde mit dem 1. Spatenstich der Start der Baumaßnahmen auf dem Kuhberg besiegelt.

„Ab jetzt gibt es kein Halten mehr!" Dies sagte in seiner Ansprache auch der Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Herr Ivo Gönner, für das ca. 16-Mio.-Euro-Bauprojekt am Schulzentrum auf dem Kuhberg. Die große Enge bei stetig steigenden Schülerzahlen in den vergangenen Jahren und die Verlagerung der Gesundheitsabteilung auf den Kuhberg vom anderen Ende der Stadt aus der Pionierkaserne machen diese Baumaßnahmen notwendig. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst die Baumaßnahmen mit ca. 9 Mio. Euro für eine Nutzfläche mit rund 4000 Quadratmetern, die das Architekturbüro Meyer und Partner aus Bayreuth, das den Architektenwettbewerb vor ca. 1 Jahr gewann, in einen Bauplan umgesetzt hat. Erbaut wird die Mensa an der Stelle des inzwischen leer stehenden Hausmeisterhauses der Anna-Essinger-Schulen und der Erweiterungsbau auf dem Lehrerparkplatz der gewerblichen Schulen. Die damit verlorengehenden Stellflächen werden in einer ersten Bauphase an anderer Stelle wieder geschaffen.
Mit einem konzeptionell gewaltigen Schritt nach vorne bedeutet der 1. Spatenstich für die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, dass die berufliche Bildung in den Gesundheitsberufen zukünftig unter den Anforderungen, die das Kollegium an einen modernen Berufsschulunterricht stellt, noch besser angeboten und weiter entwickelt werden kann, ein weiteres Stück zur Normalisierung und Konzentrierung der gewerblichen Berufsausbildung auf dem Kuhberg! Damit haben der Gemeinderat und die Stadtspitze die quantitative und die qualitative Schulentwicklung der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und der Robert-Bosch-Schule in den letzten Jahren honoriert.
Durch die gezielte Arbeit in der Berufsschule aber auch mit einem neuen pädagogischen Konzept in den berufsvorbereitenden Klassen für die Schülerinnen und Schüler, die sich noch in der Orientierungsphase zwischen Schule und Beruf befinden, zeigen auch diese, dass sie viel mehr lernen können, als man allgemein denkt. Die Förderung von jedem Talent ist die vorwiegende Aufgabe der Zukunft, um auch dem drohenden Fachkräftemangel in der Wirtschaft entgegen zu wirken.
Der künftige Einzug des Technischen Gymnasiums mit dem Profil Gestaltungs- und Medientechnik garantiert auch in der Oberstufe mit seinem Abschluss, dem Abitur, modernste Ausbildung in der neuen Hülle des Erweiterungsbaus.
Damit wird der rasanten Entwicklung des Schulzentrums auf dem Kuhberg mit seinen über 7000 Schülerinnen und Schülern in den allgemein bildenden Schularten der Anna-Essinger-Schulen und in allen beruflichen Schularten des Landes Baden-Württembergs, die auf dem Kuhberg in der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und in der Robert-Bosch-Schule eingerichtet sind, Rechnung getragen.
Das Kollegium der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule dankt der Stadt Ulm als Schulträger für die bildungspolitischen Signale sowie dem Land Baden-Württemberg für die zugesagte Bezuschussung und wünscht allen am Bau Beteiligten eine glückliche Hand und vor allem eine unfallfreie Bauphase.

OStD Lorenz Schulte